Schulsozialarbeit

Wir verstehen Schulsozialarbeit als eine präventive, unterstützende und

krisenintervenierende Beratung für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte

nach den Prinzipien der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

Die Schulsozialarbeit ist also ein „eigenständiges Dienstleistungsangebot“ der Jugendhilfe am Ort Schule, das sowohl für das System Schule, für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern als auch für Lehrkräfte spezifische Hilfen anbietet und vielfältige Entwicklungsprozesse unterstützt.

Seit dem 15. März 2012 ist Monika Meier Schulsozialarbeiterin an der Herrendeichschule Nordstrand. Angestellt ist sie beim Diakonischen Werk in Husum.

Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit

  1. 1.Einzelfallhilfe

→ regelmäßige Sprechstunden für Schülerinnen und Schüler an 2 festen Schultagen

→ Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und

    Lehrern

Reflexionsgespräche zur Selbst- und Fremdwahrnehmung (in

    Tandembesprechungen, in Teambesprechungen des Diakonischen Werkes)

→ sozialpädagogische Intervention in akuten Krisensituationen z. B.

    Konfliktmoderation bei Schülerinnen und Schülern

kollegialer Austausch/ Beratung mit Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern

Hilfestellung und Begleitung bei Lebensproblemen im schulischen und häuslichen

    Kontext (z.B. häusliche Gewalt, Trennungsprobleme, Erziehungsschwierigkeiten,

    Suchtproblematiken, Schulabsentismus)

Präventionsangebote und Begleitung

Vermittlung oder Begleitung zu Ämtern, Behörden, Firmen, Beratungsstellen

Vermittlung von Freizeitangeboten

  1. 2.Soziale Gruppenarbeit
  2. → Kompetenztraining (z. B. in den Bereichen Sozialverhalten, Konfliktlösungsstrategien, Mobbing, Medien)
  3. Präventionsangebote und Begleitung
  4. → Übungen und Projekte zum Klassenklima und/oder zur Stärkung von Regelakzeptanz (z.B. Interaktions-  
  5.     und Rollenspiele)
  6. → Mädchen- und Jungenarbeit

  1. 3.Elternarbeit

Elterngespräche

Elterninformationen

Begleitung und Beratung von Eltern bei der Beantragung von

    Jugendhilfemaßnahmen

Vermittlung an andere Institutionen, z.B. Beratungsstellen, Jugendamt, Ärzte

themenzentrierte Gespräche oder Elternabende (z.B. Medienkompetenz)

  1. 4.Angebote für und/oder mit Lehrerinnen und Lehrern
  2. → Informationsaustausch
  3. → Teilnahme an Lehrerkonferenzen
  4. Teilnahme an Schulkonferenzen bei Bedarf
  5. schülerbezogene Einzelfallberatung für Lehrerinnen und Lehrern
  6. → gemeinsame, themenzentrierte Bildungsangebote (z.B. colored glasses)

  1. 5.Kooperation mit außerschulischen Institutionen – sozialräumliche Vernetzung
  2. Öffentlichkeitsarbeit
  3. Vermittlung von Kultur - und Freizeitangeboten
  4. Teilnahme an Supervision
  5. Teilnahme an Dienstbesprechungen, Arbeitsgemeinschaften mit Fachkolleginnen und Fachkollegen