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Erstes Anschreiben :

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten der Schüler*innen,

die Projektarbeit im Rahmen der Zentralen Abschlussprüfungen steht an.

Dazu heißt es in der Gemeinschaftsschulverordnung:

  • 12 Präsentation der Projektarbeit
  • Die Projektarbeit ist themenorientiert und fächerübergreifend anzulegen und als Gruppenarbeit durchzuführen. Der individuelle Anteil muss dabei erkennbar sein. In Ausnahmefällen kann die Projektarbeit mit Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters auch als Einzelarbeit durchgeführt werden. Sie umfasst
  • die Vorbereitung mit Themenfindung, Gruppenbildung und Projektbeschreibung,
  • einen zeitlichen Umfang von mindestens 15 Zeitstunden,
  • die Präsentation, die eine Vorstellung des Projekts und dessen Ergebnis durch die Gruppe und ein Gespräch der Gruppe mit den Mitgliedern des Unterausschusses gemäß § 11 Absatz 5 Satz 3 enthält.
  • Die Schülerinnen und Schüler wählen das Thema der Projektarbeit und lassen es sich von der betreuenden Lehrkraft genehmigen.
  • Die Projektarbeit soll schriftliche, mündliche und praktische Leistungen enthalten.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Anschluss an die Präsentation der Projektarbeit eine Bewertung ihres individuellen Anteils an der Projektarbeit. Die Note ist in das Abschlusszeugnis aufzunehmen.
  • Die Wiederholung einer Projektarbeit ist nur im Rahmen der Wiederholung der Abschlussprüfung, für die sie erstellt wurde, möglich. Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Prüfung zum Erwerb des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses bereits eine Projektarbeit präsentiert haben, können diese im Rahmen ihrer Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses anrechnen lassen.

Die Note der Projektarbeit ist abschlussrelevant und unterliegt den Bewertungskriterien. Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage (u.a. Bewertung, Checkliste II).

Auf einem Elternabend zu den Zentralen Abschlussprüfungen möchten wir Ihnen am XX.XX.20XX weitere Informationen zum Ablauf der Projektarbeit und der schriftlichen Prüfungen geben.

Zusätzlich möchten wir Sie mit diesem Schreiben auf die folgenden verbindlichen Termine hinweisen:

 

XX.XX.2019                Anmeldeschluss für die Projektgruppen

XX.-XX.XX.2019         Zeitraum für 1. Treffen mit Betreuungslehrkraft

XX.-XX.XX.2020         Zeitraum für 2. Treffen mit Betreuungslehrkraft

XX.-XX.XX.2020         Zeitraum für 3. Treffen mit Betreuungslehrkraft (optional)

XX.XX.2020                Letzter Abgabetermin der Projektarbeit

XX.XX.2020                Projektpräsentationen

XX.XX.2020                öffentliche Projektpräsentationen (nur ausgewählte Projekte)

Allgemeine Informationen :

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen,

wie in jedem 9. Schuljahr starten wir nach den Herbstferien (bis kurz vor den Osterferien) die Bearbeitung der Projektarbeiten im Rahmen der Prüfungen nach §§ 9 und 12 der Gemeinschaftsschulverordnung.

Hierzu nun einige Informationen:

Die Projektarbeit ist themenorientiert und fächerübergreifend als Gruppenarbeit durchzuführen. Hierbei muss der individuelle Anteil deutlich erkennbar sein. (Die Gruppen können sich auch klassenübergreifend finden.)

Die Projektarbeit umfasst

  • die Vorbereitung mit Themenfindung, Gruppenbildung und Projektbeschreibung,
  • einen zeitlichen Umfang von mindestens 15 Zeitstunden,
  • die Präsentation mit einer Vorstellung des Projekts und dessen Ergebnis durch die Gruppe.

Die Schüler*innen wählen das Thema der Projektarbeit selbst und lassen es sich von der betreuenden Lehrkraft (Mentor*in) und den Eltern/Erziehungsberechtigten genehmigen.

Die Projektarbeit soll

  • schriftliche Leistungen (Hinweise zum Umfang/Format erhalten die Schüler*innen separat),
  • mündliche Leistungen (Präsentation, sollte durch geeignete Medien unterstützt werden),
  • praktische Leistungen (ein selbst entwickeltes Produkt; PowerPoint allein ist keine praktische Leistung)

enthalten. Projektideen und Hinweise sind schon im Vorfeld kommuniziert worden.

Die Schüler/innen erhalten nach der Präsentation der Projektarbeit eine Bewertung ihres individuellen Anteils an der Arbeit. Diese Note ist der Endnote eines Schulfaches gleichzusetzen und wird im Abschlusszeugnis aufgenommen. Schüler*innen, die den Mittleren Schulabschluss (MSA) anstreben erhalten mit dem Versetzungszeugnis in die 10. Klasse eine Beilage über das Ergebnis der Projektarbeit, die sie z.B. ihren Bewerbungen beilegen können. Die Projektarbeit und die Präsentation werden von einem Prüfungsausschuss beurteilt. Die Präsentation wird von einem mind. zweiköpfigen Prüfungsausschuss abgenommen, dem neben dem Schulleiter/der Schulleiterin oder einer von ihm/ihr beauftragten Lehrkraft als Vorsitzende/n die betreuende Lehrkraft angehört. Den Gesamtvorsitz hat die Schulleitung.

Bis auf die Klassenlehrkräfte, die nach Möglichkeit alle Projektarbeiten als Zweitkorrektoren mitbewerten sollten, kommen alle anderen Lehrer*innen der Schule als Mentor*innen in Frage.

Hier noch einige Details:

  • Zitate, Internetausdrucke etc. müssen gekennzeichnet und mit einer Quellenangabe versehen werden. WIKIPEDIA darf nicht als einzige Quelle verwendet werden und die Arbeit darf sich nicht nur aus einer Aneinanderreihung von Zitaten zusammensetzen. Der Eigenanteil muss deutlich erkennbar sein! Die Nichteinhaltung gilt als Täuschung und kann zu einer ungenügenden Bewertung (6) führen! Dies gilt auch, wenn Sätze lediglich umformuliert sind.
  • Die Gruppen bestehen aus mindestens 3 Schüler*innen. Einzel-/Partnerarbeiten können nur in Ausnahmefällen durch die Schulleitung genehmigt werden.
  • Die Projektarbeit muss beantragt und durch die Schulleitung genehmigt werden.
  • Die Projektarbeit wird in schriftlicher und in digitaler Form (USB-Stick, …) abgegeben.
  • Die Schüler*innen haben mindestens 15 Stunden in der Schule Zeit, an ihrer Projektarbeit zu arbeiten.

Zur Bewertung der Projektarbeit:

  • Die Bewertungsbögen zur Projektarbeit finden Sie u.a. auf unserer Homepage. (www.webadresse.de)

Zur Wiederholung der Projektarbeit:

  • Die Projektarbeit wird grundsätzlich in Klasse 9 im Rahmen einer möglichen Prüfung zum Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) angefertigt. Lediglich bei einer Wiederholung der Abschlussprüfung oder der Klassenstufe 9 ist die Wiederholung der Projektarbeit möglich.
  • Nur wer die ESA-Prüfung besteht und die Gemeinschaftsschule im 10. Schuljahr weiter besucht, kann für die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss (MSA) eine neue Projektarbeit anfertigen oder sich die Note für den Mittleren Abschluss anrechnen lassen.
  • Wer nicht an der ESA-Prüfung teilnimmt, muss sich die Note der Projektarbeit aus Klasse 9 anrechnen lassen.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Bewertung - Präsentation

 

Inhalt

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Informationsgehalt der Präsentation

kein Informationsgehalt

sehr geringer Informationsgehalt

Informationsgehalt ist in Ordnung

Aspekte mit weiterführenden Informationen/Gedanken werden erwähnt

x3

 

Inhaltliche Tiefe

nur unwesentliche Themen dargestellt

wesentliche Inhalte erkannt und nur oberflächlich dargestellt

wesentliche Inhalte erkannt und weitgehend vertieft

wesentliche Inhalte überzeugend dargestellt

   

Verständlichkeit

mangelndes Verständnis der Sachverhalte erkennbar, keine Fachbegriffe

Fehler im Verständnis der Sachverhalte erkennbar, Fachbegriffe nicht immer sachgerecht eingesetzt

Informationen überwiegend verständlich und mit Fachbegriffen dargestellt

klarer, verständlicher Vortrag der Sachverhalte mit sachgemäßer Anwendung der Fachbegriffe

   

Materialnutzung

kein Material, Material nicht angemessen eingesetzt

wenig Material, teilweise nicht sachgerecht eigesetzt

Material weitgehend sachgerecht genutzt

vielfältiges Material, sachgerecht eingesetzt

   

Visualisierung

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Einsatz von Medien

keine Medien

Medien unterstützen den Vortrag nicht immer sinnvoll

Medien sinnvoll und unterstützend eingesetzt

Medien ergänzen den Vortrag sinnvoll und tragen zum Verständnis bei

   

Aufbau

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Gestaltung der Medien

Gestaltung wenig sorgfältig

Gestaltung angemessen

Gestaltung ansprechend

Gestaltung kreativ und ansprechend

   

Struktur

nicht strukturiert

in Ansätzen strukturiert

strukturiert

logisch strukturiert

   

Einleitung/Schluss

nicht vorhanden/unpassend

vorhanden, aber wenig passend

runden das Thema ab, lassen persönlich Bezug erkennen

kreativ gestaltet, lassen persönlichen Bezug und Interesse am Thema deutlich erkennen

   

Kreativität

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Ideen zur Veranschaulichung

keine besonderen Anreize

wenig motivierendes Material

motivierendes Material

kreatives Material mit guter Idee zur Veranschaulichung

   

Vortragstechnik

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Ausführung, Verständlichkeit

kein flüssiger Ablauf

teilweise stockend

meist sicherer, flüssiger Ablauf, ausreichende Zusammenarbeit

reibungsloser Ablauf mit sicherem Medieneinsatz und guter Zusammenarbeit

   

Zeitplan

keine sinnvolle Planung

sehr unausgeglichene Einteilung der Beiträge

meist sinnvolle Einteilung der Zeit, gleichmäßige Anteile

sinnvoll eingeteilt und die Beitragsanteile und Inhalte berücksichtigend

   

Auftreten

unmotiviert, wenig ansprechend

unsicher

motiviert, meist sicher

sehr motiviert, sicher

   

Sprechen

undeutlich, stockend, kein freies Sprechen

wenig freies Sprechen

deutlich, flüssig, meist frei

klar, deutlich, frei, flüssig

   

Vortragsstil

Monolog

gelegentlicher Augenkontakt

spricht die Zuhörer an

bindet die Zuhörer und Gruppenmitglieder mit ein

   

Sprachqualität

nicht angemessen in Wortwahl/Sprache

einfacher Satzbau mit angemessener Wortwahl

gut formulierte Sätze

gut formulierte Sätze mit differenzierter Wortwahl

   

Sprachbetonung

eintönig

wenig betont

gut betont

erzeugt Spannung beim Zuhörer

   

Teamarbeit

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Zusammenarbeit der Gruppe

keine Zusammenarbeit erkennbar

kaum erkennbare Zusammenarbeit

Zusammenarbeit erkennbar

sinnvolle durchgängige Zusammenarbeit

   

Fragen

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Fragen der Lehrkräfte

Fragen konnten nicht beantwortet werden

Fragen konnten   kaum beantwortet werden

Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden

Fragen konnten ausführlich beantwortet werden

   

 

     

 

Summe

 

   

Die unter den Punkten aufgeführten Bewertungskriterien sind Beispiele.

Bewertung - Praktischer Teil

 

 

Ausführung

0 Punkte

1-2 Punkte

3-4 Punkte

5 Punkte

Bewertung

erreichte Punkte

Modell

Sorgfalt

kein Modell vorhanden

einfaches Modell, nachlässige Verarbeitung

Details vorhanden, saubere Verarbeitung

Detailgetreu, sehr exakte Ausführung

x5

 

Film

kein Film vorhanden

einfacher Film, ohne Schnitt, Tonmängel

Schnitt und Ton mit leichten Mängeln

perfekter Schnitt und Ton, mit Vorspann

Interview

kein Interview

einfache Aufnahme, ohne Schnitt, Tonmängel

Aufnahme mit leichten Mängeln

störfreie Aufnahme mit exaktem Schnitt

Vorführung

keine Vorführung

einfache Vorführung, zeigt wenig Mühe, Planungsmängel

umfangreiche Vorführung, mit wenig Mängeln

differenzierte Vorführung, Zeitablauf perfekt geplant und umgesetzt, Gesamtbild stimmig

Leitthema- / Forscherfragebezug

nicht die Leitfrage erklärend beantwortet

Leitfragenbezug nur in Ansätzen erkennbar

zur Leitfrage passend

Leitfrage wird umfänglich beantwortet

x5

 

Dokumentation

keine Beschreibung, keine Eigenarbeit

lückenhafte Beschreibung, wenig Eigenarbeit

passende Beschreibung, Eigenarbeit erkennbar

Werdegang und Produktion klar aufgezeigt und dokumentiert, Eigenarbeit klar erkennbar

x5

 

Kreativität / Originalität

einfallslos

bemüht

einfallsreich

besonders einfallsreich und überraschend

x5

 

Die unter den Punkten aufgeführten Bewertungskriterien sind Beispiele.

Summe

   

 

     

Übertrag Schriftlicher Teil

   

 

     

Übertrag Präsentation

   

 

     

Gesamt-punktzahl

   

Notizen:

 

 

 

Die Bewertung der Projektarbeit wird für den angestrebten Abschluss vorgenommen.

 

ESA-Bewertung

 

MSA-Bewertung

300 - 236

sehr gut

300 - 275

235 - 196

gut

274 - 230

195 - 156

befriedigend

229 - 190

155 - 116

ausreichend

189 - 145

115 - 56

mangelhaft

1445 - 75

55 - 0

ungenügend

74 - 0

 

 

Bitte achten Sie darauf, dass bei einer späteren Umrechnung der Note diese nicht laut Übertragungsskala (ESA 2 = MSA 3), sondern anhand dieser Punktetabelle vorgenommen wird.

leer

 

Herrendeichschule Nordstrand

Wir sind eine Grund- und Gemeinschaftsschule. Zurzeit besuchen ca. 140 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen unsere Schule.

Unser Schulprogramm, Aktivitäten und Termine rund um unsere Schule können über unsere Homepage www.herrendeichschule-nordstrand.de eingesehen werden.

Das Ausbildungsangebot der Herrendeichschule Nordstrand

An der Herrendeichschule Nordstrand können Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst in den Lehrämtern Grundschule und Gemeinschaftsschule ( SEK I ) ausgebildet werden.

Dies ist uns möglich in folgenden Fächern:

Grundschule

Deutsch, Sachunterricht

Gemeinschaftsschule

Mathematik, Physik, Biologie, WiPo, Musik, Deutsch

Unsere Schule verfügt über mehrere Lehrkräfte, die das Ausbildungszertifikat erworben haben und sich in diesem Bereich fortbilden. Sie begegnen dieser Aufgaben mit Motivation und Engagement.

Das Ausbildungskonzept der Herrendeichschule Nordstrand

„Die Ausbildung durch die Schule basiert auf einem Ausbildungskonzept der Schule, das an den Ausbildungsstandards ausgerichtet ist.“ (APVO Lehrkräfte)

Rechtliche Grundlagen

Die ausbildende Schule sowie die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiVs) orientieren ihr Zusammenwirken an den gültigen Rechtssetzungen und Regelungen.

Dazu gehören unter anderem:

  • das Schulgesetz des Landes Schleswig-Holstein
  • die Landesverordnung über die Ordnung des Vorbereitungsdienstes (APVO Lehrkräfte vom 6.1.2020) und dazugehörige Erlasse
  • das Pädagogische Konzept der Schule
  • das Ausbildungskonzept der Schule
  • Grundschulschulordnung
  • Orientierungsstufenordnung
  • Gemeinschaftsschulordnung
  • Fachcurricula und schulinterne Fachcurricula
  • Bildungsstandards
  • fachbezogene Bildungsstandards
  • Ausbildungsstandards
  • Fachspezifische Ausbildungsstandards
  • relevante Konferenzbeschlüsse

Aufbau des Ausbildungskonzeptes

Im Ausbildungskonzept der Herrendeichschule Nordstrand werden die Gesichtspunkte beschrieben, die als Konkretisierung der APVO Lehrkräfte § 7- Ausbildung durch die Schule- die praktische Arbeit strukturieren.

Es werden in einem handlungsanleitendem Text die Rechte, Pflichten und Aufgaben folgender Personengruppen beschrieben.

Es handelt sich um folgende Personen:

  1. der Schulleiter/die Schulleiterin
  2. die Ausbildungslehrkräfte (Alks)
  3. die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiVs)

1. Der Schulleiter/die Schulleiterin (SL)

 

  1. Berufung der Ausbildungslehrkräfte
  2. Verantwortung für den Unterricht
  3. Verantwortung für die der Schule zugewiesenen Ausgleichsstunden
  4. Dienstliche Beurteilung der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
  5. Orientierung an Standards

a. Berufung der Ausbildungslehrkräfte

Bei der Berufung einer Lehrkraft berücksichtigt der Schulleiter/die Schulleiterin das Interesse der Lehrkräfte an der Ausbildungsaufgabe, ihre fachliche Kompetenz und die jeweilige Situation der Arbeitsbelastung der Lehrkraft.

Der Schulleiter/die Schulleiterin ist bestrebt, innerhalb der Schule ein breites Fächerspektrum an Ausbildungslehrkräften zu fördern. Ein breites Angebot vereinfacht die aktuelle Berufung und ggf. die Anforderung einer LiV bei auftretendem Unterrichtsbedarf. Vorrangig bleibt die Erteilung von Unterricht nach den Erfordernissen der Stundentafeln.

b. Verantwortung für den Unterricht

Die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst ist Kollegin/Kollege wie jede/r andere. Der Schulleiter/die Schulleiterin überprüft ihr pädagogisches und fachliches Tun in gleicher Weise, insbesondere so, wie es auch sonst für dienstliche Beurteilungen geschieht.

Die SL verschafft sich einen Eindruck davon, wie im schulischen Umfeld die Arbeit der LiV wahrgenommen wird. Der SL kann von der LiV Einsicht über Verfahren und Ergebnisse sowie Schlussfolgerungen aus der Schülerevaluation einfordern. Er beobachtet das Verhalten der LiV in Bezug auf allgemeine Pflichten.

Die SL besucht pro Halbjahr den Unterricht der LiV in jedem Fach. Die SL führt möglichst einmal pro Schuljahr ein Mitarbeitergespräch mit der LiV. Dabei geht sie auf Standards ein, auf die Stellung der LiV im schulischen Leben, die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften, Schwerpunkte der Arbeit, Ziele des kommenden Halbjahres, Belastungen und Probleme. Die SL macht sich Aufzeichnungen darüber und gibt das Protokoll an die LiV weiter.

Im 2. Ausbildungshalbjahr teilt die Schulleitung der LiV aus ihrer Sicht den Zwischenstand mit.

c. Verantwortung für die der Schule zugewiesenen Ausgleichsstunden

Jede LiV leistet durchschnittlich pro Semester im Umfang von 10 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht, für ihre Ausbildung stehen 4 Erlassstunden direkt zur Verfügung. Diese Stunden werden an die Ausbildungslehrkräfte gegeben.

Die übrigen 6 Stunden werden nicht auf das PZV der Schule angerechnet und sollten als Differenzierungsstunden genutzt werden.

d. Dienstliche Beurteilung

Die Dienstliche Beurteilung am Ende der Ausbildung nach 3 Semestern (ggf. schon am Ende des 2. Semesters oder erst am Ende des 4. Semesters) beruht auf den oben angeführten Informationsergebnissen (unter 1b). Zusätzlich zu den oben dargelegten Informationswegen hält die SL Kontakt mit den Ausbildungslehrkräften und nimmt an den schulinternen Lehrproben der LiV teil.

Außerdem muss für die LiV eine transparente Grundlage für die dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung, auf der Basis der Ausbildungsstandards sichergestellt, sein. Da sie in der Prüfung hohes Gewicht hat (25%), ist hier besondere Sorgfalt geboten. Die SL stellt im Zusammenhang mit der Prüfung selbst die einzige Instanz mit kontinuierlicher Wahrnehmung der LiV dar.

e. Orientierung an Standards

Der SL achtet darauf, dass die LiV in allen Klassen- und Jahrgangsstufen schulartübergreifend Hospitationserfahrung sammeln können.

Der SL ist für den Inhalt der Ausbildung mitverantwortlich. Um die Einhaltung der fachspezifischen Ausbildungsstandards zu gewährleisten, wirkt er darauf hin, dass sie in den Fachkonferenzen thematisiert werden. Außerdem sollte die SL den Ausbildungslehrkräften die Teilnahme an den zusätzlichen Veranstaltungen für Ausbildungslehrkräfte ermöglichen. Diese werden meist von den Studienleitern, zu den Pflichtmodulen der betreuten LiV angeboten.

Bei Konfliktsituationen zwischen Alk und LiV kann die SL beratend und vermittelnd einbezogen werden.

Schulinterne Regelungen zur Kompetenzentwicklung der LiV, insbesondere interne Lehrproben, werden organisatorisch unterstützt, ebenso begrenzte Freistellungen für Hospitationen auswärts.

Die SL unterstützt den Ausbildungsprozess, indem Gäste aus anderen Schulen an den Lehrproben teilnehmen können.

2. Die Ausbildungslehrkräfte (Alk)

 

a. Umfang der Betreuung

b. Umfang der Hospitationen und des Ausbildungsunterrichts

c. Lehrproben und Hospitationsstunden

 

a. Umfang der Betreuung

Die Ausbildungslehrkräfte haben die Aufgabe, die LiVs in der schulischen Bildungs- und

Erziehungsarbeit mit Blick auf die Ausbildungsstandards anzuleiten, sie zu beraten und zu

unterstützen.

Zu Beginn der Ausbildung und nach sechs Monaten führen sie Orientierungsgespräche über den Stand und die persönliche Ausgestaltung der Ausbildung mit der LiV. Über dieses Gespräch wird ein Formblatt (siehe Anhang) gefertigt, das Fragestellungen, wichtige Vereinbarungen, Termine und Ziele enthält. Diese Gespräche müssen regelmäßig geführt werden und dienen der LiV als Grundlage für das zu schreibende Portfolio. Der Inhalt des Gesprächs ist vertraulich.

Die LiV wird von der Alk in die schulischen Gepflogenheiten an der Herrendeichschule eingeführt und erhält die Willkommensmappe.

Darüber hinaus führt die Alk die LiV in die Teamstrukturen der Schule ein. Sie thematisiert die Standards der Ausbildung sowie grundlegende Erfahrungen ihrer Ausbildungstätigkeit in den Fachkonferenzen, um weitere Entwicklungen anzustoßen und an der Präzisierung des Ausbildungskonzepts mitzuwirken.

b. Umfang der Hospitationen und des Unterrichts unter Anleitung

Die Alk hospitiert einmal wöchentlich, pro Fach im Unterricht der LiV und lässt die LiV in ihrem eigenen Unterricht einmal wöchentlich hospitieren. Beide Stunden werden analysiert. Hospitationen und Besprechungen werden soweit möglich im Stundenplan festgeschrieben. Der Unterricht unter Anleitung kann, z.B. für Projektunterrichtseinheiten, ohne Auswirkung auf die Stundentafel variabel gestaltet werden. Zusätzlich ist es möglich in seinen Fächern oder Neigungsfächern auch bei anderen Kolleginnen und Kollegen zu hospitieren. Einen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht.

c. Beratungsbesuche

Da im Examen Lehrproben abzulegen sind, muss die LiV 3 Beratungsbesuche pro Fach sowie 2 Beratungsbesuche in Pädagogik (Gesamtanzahl: 8 Beratungsbesuche), mit entsprechend prüfungsgleichen (siehe APVO ) Ansprüchen und Vorgaben, absolvieren.

An diesen Beratungsbesuchen nehmen falls möglich der Schulleiter und die Alk teil. Auch Gäste, der eigenen Schule oder anderer Schulen, können auf Wunsch der LiV eingeladen werden ( z. B. andere LiVs, andere Alk ). Ein Anspruch auf Teilnahme besteht jedoch nicht.

Weiterhin sind zu den Hospitationsstunden die Ausarbeitungen frühzeitig der Alk vorzulegen. Die Ausarbeitung der Stunde sollte das Stundenthema, die Einordnung in die Einheit, das Stundenziel, Teilziele / Intentionen / zu erreichende Kompetenzen und eine Verlaufsskizze beinhalten.

 

 

3. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV)

a. Einführung in die schulischen Gepflogenheiten

b. Eigenverantwortlicher Unterricht

c. Unterricht unter Anleitung und Hospitationen

d. Teilnahme am Schulleben

e. Kollegiales Verhalten

f. Verantwortung für die Ausbildung und Prüfungsvorbereitung

 

a. Einführung in die schulischen Gepflogenheiten

Die LiV wird von der Alk in die schulischen Gepflogenheiten an der Herrendeichschule eingeführt. Dazu gehören ein Rundgang durch das Gebäude, Lesen von Stunden-, Vertretungs- und Aufsichtsplänen, Informationssysteme, Reservierungsverfahren, Schlüsselzugang, Kopiermodalitäten u.ä. Zudem erhält sie eine Willkommensmappe. Sie erhält außerdem das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule, die schulinternen Fachcurricula und das Ausbildungskonzept. Die aktuellen Fassungen des Schulgesetzes, die Grundschul- und Gemeinschaftsschulordnung sowie die Orientierungsstufenordnung stehen online zur Verfügung.

b. Eigenverantwortlicher Unterricht / Vertretung

Die SL bespricht zu Beginn des Semesters mit der LiV ihren Einsatz im eigenverantwortlichen Unterricht. Die LiV setzt sich mit der vorhergehenden Lehrkraft in Verbindung, um Informationen über die Lerngruppe zu erhalten. Die LiV dokumentiert ihren eigenverantwortlichen Unterricht.

Sie fertigt eine Stoffverteilung an und diese enthalten die geforderten Leistungsnachweise (z. B. Klassenarbeiten). Die Orientierung an den Fachanforderungen und den Bildungsstandards ist verpflichtend.

Die LiV kann im geringen Maße zu Vertretungsunterricht eingesetzt werden. Nur so erhält die LiV einen realistischen Einblick und das nötige Rüstzeug für ihre zukünftigen Aufgaben.

c. Unterricht unter Anleitung und Hospitationen

Einmal wöchentlich (pro Fach) hospitiert sie bei der Alk, einmal wöchentlich (pro Fach) kommt die Alk in ihren Unterricht. Beide Stunden werden besprochen.

Hospitationen bei weiteren FachkollegInnen sind empfehlenswert, beruhen aber auf direkter Absprache und können von der LiV nicht eingefordert werden.

Die LiV kann pro Fach einmal im Semester an einer anderen Schule hospitieren und wird ggf. dafür freigestellt. Weitere Hospitationen auswärts muss sie mit ihrem Stundenplan vereinbaren.

Der Unterricht unter Anleitung findet nach Absprache im Unterricht der Alk statt.

d. Teilnahme am Schulleben

Die LiV übernimmt als Kollege bzw. Kollegin Pflichten wie jede andere Lehrkraft. Sie übernimmt Aufsichtspflichten, kann ggf. als stellvertretene Klassenlehrkraft eingesetzt werden, nimmt ggf. an Wandertagen oder Klassenfahrten teil, gestaltet Schulfeste mit, kann dem Prüfungsausschuss angehören, etc. . Sie ist Mitglied der Lehrerkonferenzen und der Fachschaften, kann dort auch Interessen der LiVs vertreten. An Schulkonferenzen sollte sie als Gast teilnehmen.

Bei Veranstaltungen der Schule (Informationsabend, Schulentlassung u.ä.) ist sie anwesend.

e. Kollegiales Verhalten

Die LiV ist Mitglied des Kollegiums, in wesentlichen Belangen ist die Schulleiterin/der Schulleiter für sie zuständig. Sie kann darauf zählen, von der Schulleitung, den Alks und dem Kollegium mit Rat und Tat unterstützt zu werden.

Die LiVs engagieren sich in allen kollegialen Bereichen.

f. Verantwortung für die Ausbildung und Prüfungsvorbereitung

Die LiV ist für die sinnvolle Nutzung der Ausbildungszeit selbstverantwortlich. Sie muss die erforderlichen Module rechtzeitig buchen, die Anlage des Portfolios stetig betreiben, ihre Hausarbeit und ihren Prüfungstag fristgerecht planen und durchführen.

Die LiV informiert so rechtzeitig wie möglich den Stundenplankoordinator über geplante Beratungsbesuche und Modulbesuche vor allem hinsichtlich der geplanten Stunde, Teilnehmer und Räume.

 
 

Schlussbemerkung

 

Das Ausbildungskonzept wird kontinuierlich fortgeschrieben entsprechend den rechtlichen Veränderungen und den Sacherfordernissen der Ausbildung, der Schule sowie der Erfahrung mit der Umsetzung in der Praxis.

 

 

erneut überarbeitet März 2020

 

 

Anhang:

 

Formblatt bzw. Protokollblatt Orientierungsgespräche